Betriebskosten Aufzug


Betriebskosten für den Aufzug zahlen alle Mieter



Als Vermieter dürfen Sie laut Bundesgerichtshof (BGH) die Kosten für den Betrieb eines Aufzugs bei entsprechender Vereinbarung im Mietvertrag als Betriebskosten auf alle Mieter des Hauses umlegen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Erdgeschoss-Mieter den Fahrstuhl nutzen kann oder tatsächlich nutzt. Auch wenn ein Mieter mit dem Aufzug weder Keller noch Dachboden erreichen kann, muss er anteilige Kosten zahlen.

Auseinandersetzungen und Rechtsstreitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern um dieses Thema sind keine Seltenheit, deshalb sollten Sie als Vermieter Folgendes wissen:

Einen vorhandenen Aufzug dürfen Mieter nutzen. Als Vermieter sind Sie verpflichtet, diesen betriebsbereit zu halten. Reparaturkosten für den Fahrstuhl sind keine Nebenkosten. Die Kosten der Notrufanlage für Wartung und Strom sind umlagefähige Betriebskosten. Bei einem so genannten Vollwartungsvertrag für den Aufzug sind Reparaturkostenanteile enthalten. Sie müssen bei der Betriebskostenabrechnung vom Vermieter heraus gerechnet werden.

Und beachten Sie bitte auch: Der Einbau eines Aufzugs kann eine Modernisierungsmaßnahme sein, die Sie zur Mieterhöhung berechtigt. Keine Modernisierung ist es jedoch, wenn ein veralteter Aufzug nur durch einen neuen ersetzt wird.

Das Betriebskosten- Abrechnungsprogramm auf Excel Basis, easyBK - V.2.0.1. berechnet diese Betriebskosten bereits gesetzeskonform.

Quelle: Vermieterrecht aktuell


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