Betriebskosten - Vorwegabzüge


Erläuterung bei Vorwegabzug in Betriebskosten



Wenn Sie als Vermieter für die Betriebskostenabrechnung relevante Kosten bereits um nicht umlagefähige Kosten gekürzt haben, müssen Sie die Abzüge in der Betriebskostenabrechnung erläutern. Dies stellte das Amtsgericht Köpenick im November 2014 klar. Wenn also in einer Kostenposition Ihrer Betriebskostenabrechnung nicht umlagefähige Kosten enthalten sind, sollten Sie dies als Vermieter bei Ihrer nächsten Nebenkostenabrechnung berücksichtigen.

Ein Mieter hatte zunächst die in der Betriebskostenabrechnung seines Vermieters ausgewiesene Nachforderung bezahlt. Später forderte er die als monatliche Pauschale eingestellten Hauswartkosten zurück. Der Vermieter war der Ansicht, dass er die Kosten gegen den Mieter geltend machen durfte. Zumal er nicht umlagefähige Anteile bereits abgezogen hatte.

Das Amtsgericht Köpenick verurteilte den Vermieter zur Rückzahlung der Hauswartkosten. Es stellte sich in dem Gerichtsverfahren nämlich heraus, dass der Hauswart auch nicht umlagefähige Arbeiten, beispielsweise Reparaturen, durchführte. Für die Arbeit des Hauswarts hatte der Vermieter von seinem Mieter aber einen Pauschalbetrag von monatlich 300,- € erhalten.

Deshalb war die Betriebskostenabrechnung aus der sich die Nachforderung des Vermieters ergab, formal nicht rechtmäßig. Der Vermieter hatte in die Abrechnung zwar bereinigte Kosten eingestellt, die Vorwegabzüge aber dem Mieter nicht erläutert (AG Köpenick, Urteil v. 25.11.14, Az. 3 C 124/14).

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Quelle: Vermieterrecht aktuell


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